Umweltschutz und Naturschutz betreffen uns alle!

Wer die Natur und unsere Umwelt schützen möchte, der weiß, dass er weniger Auto fahren sollte, anfangen müsste Energie zu sparen und auch nicht mehr soviel Fleisch essen dürfte. Ein umweltbewussteres und nachhaltigeres Leben bedeutet vor allem eines – weniger konsumieren.

„Von allem etwas weniger und am besten nur das Nötigste!“

Das heißt für uns alle, wir kämen nicht umhin unser komplettes Leben ändern zu müssen und das Wort VERZICHT müsste dabei ganz groß geschrieben werden. Doch wir haben uns an den ganzen Komfort, den Luxus und den Überfluss gewöhnt. Umweltschutz und Naturschutz? Eine klare Bedrohung für unser bequemes Leben.

Wenn im Fernseher ein Bericht über ein Umweltproblem gezeigt wird und gesagt wird, die Natur müsse geschützt werden, dann nicken wir aber bleiben sitzen. Aufstehen und etwas dagegen tun? Nein danke. Es tut gut faul zu sein. Die Arbeit, von der wir gerade gekommen sind, war schon anstrengend genug. Also lasst uns in Ruhe. Die Welt retten? Nicht jetzt und nicht mit mir…

Umweltschutz und Naturschutz betreffen uns alle!

 

Wir können uns aber nicht länger der Verantwortung entziehen etwas für die Natur zu tun. Wir leben schließlich auf ihr, mit ihr und von ihr. Folglich müssen wir doch einsehen, dass wir zugrunde gehen werden, wenn sie zugrunde geht. Stattdessen aber beuten wir sie weiter aus. Zerstören sie, um uns unseren Luxus finanzieren zu können, nach dem wir alle so sehr streben. Wir leben in einer globalisierten Welt denken aber nicht global, sondern eigennützig und selbstsüchtig.

„Das Leben ist ein ständiger Kampf. Ein Kampf ums eigene Überleben.“

„Die Natur wird sich schon von selbst wieder erholen“, mögen jetzt einige sagen „so wie sie es zuvor auch immer getan hat“. Das ist wahr. Das könnte sie bestimmt. Doch dafür braucht sie Zeit und die geben wir ihr nicht. Wie denn auch? Zeit ist Mangelware. Sie fehlt uns ja selbst. Es geht immer um Wirtschaftlichkeit und Wachstum. Aber der wirtschaftliche Wachstum beweist vor allem eines, dass die Natur dabei immer den Kürzeren zieht, denn: Zeit ist Geld und Geld ist Macht.

Der Naturschutz muss warten. Der Umweltschutz genießt im Gegensatz dazu zur Zeit große Aufmerksamkeit vom deutschen Staat. Doch kann man das auch als reine Marketingmaßnahme und scheinheilige Augenwischerei verstehen. Es soll vor allem wieder nur der Wirtschaftlichkeit dienen. Jedes Jahr kommen Produkte raus, die noch sparsamer und besser sein sollen als ihre Vorgänger. Man will uns dazu bringen am besten jedes Jahr Neu zu kaufen. Dass die Einsparung sich im Vergleich aber erst nach Jahren rentiert, das rechnet keiner nach und erst recht keiner vor. Es wird also jedes Jahr fleißig produziert, verkauft und weggeschmissen. Oder anders betrachtet: Natürliche Ressourcen, für deren „Herstellung“ die Natur oft viele Jahre gebraucht hat, werden kurzerhand abgebaut, kurzweilig verarbeitet und genutzt, um dann für ewig wieder weggeworfen zu werden. Die Welt braucht Entschleunigung damit sie sich erholen kann. Deshalb muss der Naturschutz und der Umweltschutz auch von uns allen angegangen werden und darf nicht nur auf dem Rücken der Politiker lasten. Denn das Schicksal der Natur (be)trifft uns alle!

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